HOLLERKÜCHLE


Von ganz weit draußen, wo man von grüner Idylle umgeben ist, man einander kennt, sich gegenseitig hilft, noch Zeit für ein kurzes
Gespräch mit dem vorbeigehenden Dorfbewohner hat, wo im Garten eigenes Gemüse angepflanzt wird, sich keiner gestört fühlt wenn mal Grillgeruch in der Luft liegt, Kinder noch unbesorgt
im Freien spielen können und jeder ein wenig Acht auf den anderen gibt, wo für Haustiere genug Platz vorhanden ist, wo der Duft der Natur in der Luft
liegt, statt des Straßenlärms das Gezwitscher der Vögel zu hören ist, dort wo die Luft noch klar ist, habe ich ein Körbchen voll Holunderblütendolden geerntet und sie zu einem feinen Dessert verarbeitet.
Man muß gut auf der Hut sein, denn Hollerküchle gibt es nur ca. 2 Wochen lang. Damit sich das intensive Aroma entfaltet muß man den richtigen Zeitpunkt abpassen: die Blüten sollten voll aufgeblüht sein aber noch nicht abfallen.

8-10 frisch gepflückte Hollunderblütendolden
kurz und vorichtig über Küchenpapier ausschütteln um zu verhindern daß sich noch kleine Insekten darin befinden. Kurz und vorsichtig deshalb, damit die Blüten nicht so viel Blütenstaub verlieren der für das Aroma wichtig ist.

2 Eier
200 g  Mehl
100 ml Weißwein
1 Prise Salz
in den Mixtopf geben und 40 Sekunden/Stufe 4 verrühren.

Ohne TM:
zu einem glatten Teig verrühren.

Anschließend mindestens 15 Minuten quellen lassen

Butterschmalz erhitzen, die Blütendolden portionsweise in den Teig tauchen und 2-3 Minuten goldbraun ausbacken.  
Mit Puderzucker und evtl. etwas Zimt bestreut sofort servieren

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